Büsingen – Madiswil 8:12 (3:5)

Das Spiel gegen Büsingen war ein must-win für uns, denn wir wollten das erste Etappenziel unserer Saison erreichen, nämlich den Ligaerhalt. Noch in der Vorrunde fehlte einer ihrer besseren Spieler. Dieser war nun zurück auf dem Feld und obwohl die Mannschaft aus dem Norden bisher nur einen Punkt ergattern konnte, verloren sie zumeist nur sehr knapp.

Wir starteten wacher und gewillter als auch schon und konnten gleich mit zwei Treffern vorlegen bevor unser Gegner mit einem Korb antworten konnte. Ganz stark waren unter dem eigenen Korb. Büsingen lief immer wieder an, aber fand keine Möglichkeit um unser Bollwerk zu knacken. Daraus konnten wir viel Vertrauen für den Angriff schöpfen in welchem wir noch ein bisschen effizienter hätten sein sollen. Nach 20 Minuten stand 3:5 für uns.

Die zweite Halbzeit verlief offensiv gesehen ein bisschen überzeugender, aber unsere Verteidigung liess dafür ein bisschen nach. Nichtsdestotrotz gewannen wir auch die zweite Halbzeit mit zwei Treffern Vorsprung und total mit vier Treffern. Unser must-win war in trockenen Tüchern.

 

Madiswil – Erschwil 9:9 (4:3)

Das ewige Erschwil. In den letzten Jahren spielten wir gegen niemanden so oft wie gegen Erschwil. Egal ob in der Meisterschaft, an Vorbereitungsturnieren, im Cup oder im gemeinsamen Trainingsweekend. Aufgrund dieser langen rivalisierenden Freundschaft und dem gegenseitigen Respekt entstehen gegen die Schwarzbuben immer sehr faire Spiele.

Wie auch schon gegen Büsingen starteten wir mit zwei Körben bevor unser Gegner das erste Mal reüssieren konnte. Die jeweiligen Laufwege und die korbgefährlichen Spieler wurden gegenseitig gut gedeckt und zeitweise neutralisiert. Zum Leid beider Mannschaften wurden diverse Pfiffe getätigt, welche zum Unverständnis auf beiden Seiten führte. Ausbleibende Penaltys, Penaltys, die keine  waren, nicht gepfiffene Fouls… Ein Nährboden für Unzufriedenheit, welche sich irgendwo entladen musste. Für beide Mannschaften war es ein intensives Spiel auch auf emotionaler Ebene. Resultattechnisch führten wir oder es stand Unentschieden. Die letzten Minuten der Partie waren sinnbildlich für die ganzen 40 Minuten: Offensichtliche Fehlentscheide des Schiedsrichters verzerrten das ganze Spiel. Wenn am Schluss des Spiels beide Mannschaften kopfschüttelnd vom Feld laufen, ist auf Schiedsrichterebene vieles falsch geloffen.

 

Madiswil – Neuenkirch 15:14 (9:6)

Neuenkirch reiste mit nur sieben Spielern und keiner Betreuungsperson an. Dass der Akku im dritten Spiel erschöpft sein würde, war nur das logische Resultat daraus. Dass wir entsprechend auf das Gas drückten, war keine Überraschung. Im letzten Spiel des Tages, an unserer Heimrunde, wollten wir noch einmal alles geben und den Zuschauern noch etwas zeigen.

In der ersten Halbzeit gelang uns das über weite Distanzen gut. Erst nach ein paar Minuten überwanden wir die Rhythmusschwierigkeiten der Startphase. Neun Treffer gelangen uns in der ersten Halbzeit – das war mehr als zuvor schon in ganzen Spielen. Etwas kläglich waren unsere mehreren Gegenstösse, welche wir nicht erfolgreich abschliessen konnten. Diese ausgelassenen Chancen sollten uns noch fast das Genick brechen.

Nach über 30 Minuten führten wir – uneinholbar, oder so dachten wir zumindest – mit 15:9. Wir nahmen das Tempo aus dem Spiel und änderten unseren Rhythmus. Danach brachen wir total ein. Es war erschreckend schlechtes Korbball, was wir in den verbliebenen Minuten zeigten. Korb für Korb holten die Luzerner – bis zum 15:14. Danach rettete uns die Zeit. Wir gewannen das Spiel. Wäre es drei Minuten länger gegangen hätten wir das Spiel definitiv vergeben und verloren. Zehn Minuten schlechtes Spielen hätten beinahe 30 Minuten gutes Spielen zerstört.

 

Fazit:

Fünf Punkte konnten wir holen, was punktemässig die beste Runde der bisherigen Saison für uns war. Erstes Teilziel, nämlich der Ligaerhalt aus eigener Kraft, war geschafft und wir konnten uns zusätzlich sogar noch ans nächste Teilziel, was an dieser Stelle nicht erwähnt wird, annähern. Es fühlt sich an als würden wir unseren Groove wieder öfters finden und das Potential der Mannschaft ausschöpfen. Die Segel sind definitiv in die richtige Richtung gesetzt und wir fahren mit viel Zuversicht an die Schlussrunde in Aarwangen.